Ein natürliches Phänomen hilft, kreative Lösungen zu finden
Das Wort „Hypnose" stammt vom griechischen Begriff „hypnos" ab, was „Schlaf" bedeutet. Dennoch handelt es sich bei der Hypnose eher um einen sehr entspannten Zustand, der dem Schlaf ähnelt, aber mit größerer Aufmerksamkeit, Vorstellungskraft und Kreativität verbunden ist.
Der Trancezustand ist etwas Alltägliches, etwas, das man beim Lesen eines spannenden Romans oder Sehen eines Films erfährt. In solchen Momenten verliert man das Gefühl für Zeit und Raum.
Die klinische Hypnose nach Milton Erickson ist eine lösungs- und ressourcenorientierte Therapieform, die durch das gezielte Aktivieren der individuellen Fähigkeiten und des Unterbewusstseins (z. B. durch Trance, Sprachmuster und Metaphern) Selbstheilungskräfte für körperliche und psychische Probleme freisetzt.
Die Kombination aus tiefer Entspannung und veränderter Wahrnehmung in der Hypnose ermöglicht einen direkten Zugang zum Unterbewusstsein. Die Ursachen von Problemen können so rasch erkannt und gezielt bearbeitet werden. In diesem Zustand entwickelt das Unterbewusstsein oft überraschende Problemlösungsstrategien und kreative Lösungsprozesse.
2006 wurde die Hypnosetherapie vom Wissenschaftlichen Beirat Psychotherapie (WBP) als wissenschaftlich fundierte Methode anerkannt.
Hypnose gilt als eines der ältesten und natürlichsten ganzheitlichen Heilverfahren und das ganz ohne Nebenwirkungen.